Syphilis auf dem Vormarsch


Wie man die Infektion verhindert
Syphilis auf dem Vormarsch

Syphilis ist heutzutage gut behandelbar – vorausgesetzt die sexuell übertragbare Krankheit wird früh erkannt. Doch viele nehmen die Gefahr auf die leichte Schulter.

Seit 2010 stecken sich hierzulande wieder mehr Menschen mit Syphilis an. Kein Wunder: Nicht einmal die Hälfte der Bundesbürger kennt die Infektionskrankheit überhaupt. So werden die Symptome oft gar nicht oder erst spät erkannt. Im schlimmsten Fall ist die Krankheit lebensbedrohlich.

Krankheitssymptome treten erst später auf

Syphilis-Erreger werden durch ungeschützten Geschlechts- oder Oralverkehr übertragen. Die Wahrscheinlichkeit, sich anzustecken beim Sex mit einem Erkrankten, liegt bei 60 Prozent. Die Symptome treten allerdings erst zwei bis drei Wochen nach der Ansteckung auf – zunächst in Form eines Geschwürs an den Geschlechtsorganen oder am Mund. Hat sich der Erreger unbemerkt im ganzen Körper verteilt, kommen Hautausschlag und erhöhte Entzündungswerte im Blut hinzu. Zwar klingen diese wieder ab, doch noch Jahre später können die Syphilis-Bakterien große Gefäße oder Nervengewebe angreifen. Innere Blutungen oder Demenz sind mögliche Konsequenzen.

Bester Schutz: Geschlechtsverkehr nur mit Kondom

Um von vornherein eine Ansteckung zu verhindern, sollte beim Sex stets ein Kondom zum Einsatz kommen – ratsam vor allem im Falle häufig wechselnder Sexualpartnern. Wer sich dennoch angesteckt haben könnte, sollte sich testen lassen. Das ist beim Arzt, aber auch in Gesundheitsämtern oder bei der Aids-Hilfe möglich. Bei einem positiven Befund genügt meist schon eine Penicillin-Spritze. Etwa eine Woche darauf ist der Erkrankte nicht mehr ansteckend.

Quelle: Frauenärzte im Netz

News

Schwangerschaft verändert die Augen
Schwangerschaft verändert die Augen

Trockene Augen, Kurzsichtigkeit

Unscharfes Sehen, trockene Augen oder plötzlich schlecht sitzende Kontaktlinsen: Eine Schwangerschaft kann auch die Augen verändern. Bestimmte Sehstörungen sollten werdende Mütter jernst nehmen und ärztlich abklären lassen.   mehr

Vitamin D senkt Krebssterberate
Vitamin D senkt Krebssterberate

Nicht nur Knochenschutz

Vitamin D schützt nicht nur vor Osteoporose. Es verhindert auch Krebstodesfälle. Wieviele das bei einer Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D wären, hat das Deutsche Krebsforschungszentrum vorgerechnet.   mehr

Befreiung von der Rezeptgebühr
Ein Medikament wird in der Apotheke eingescannt. In der Regel muss eine Rezeptgebühr bezahlt werden.

Bei Krankenkassen beantragen

Für Patient*innen mit häufigen Verschreibungen bedeuten die jährlichen Rezeptgebühren eine erhebliche finanzielle Belastung. Abhilfe verspricht eine Zuzahlungsbefreiung von der Krankenkasse. Doch welche Voraussetzungen sind für eine Befreiung notwendig?   mehr

Statine zur Vorbeugung
Statine zur Vorbeugung

Im Alter keine Vorteile

Statine senken den Cholesterinspiegel und beugen so Herzinfarkten und Schlaganfällen vor. Viele Menschen nehmen sie über Jahre ein. Doch macht die Einnahme auch im höheren Alter immer Sinn?   mehr

Erkältungssäfte sicher anwenden
Erkältungssäfte sicher anwenden

Vergiftungsgefahr für Kleinkinder

Pseudoephedrin ist hilfreich bei Erkältungen, kann aber bei falscher Anwendung Vergiftungen verursachen. Eine Auswertung deutscher Giftinformationszentren zeigt: Besonders häufig betroffen sind Kinder unter sechs Jahren.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Oktober

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Probiotika im Einsatz

Ob für eine gesunde Verdauung, zur Unterstützung des Immunsystems oder als Begleiter beim Abnehmen: ... Zum Ratgeber
Florian-Apotheke
Inhaberin Isabel Tussing
Telefon 06894/96 63 22
E-Mail info@florian-apotheke.com